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Bondrucker



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Bondrucker: Thermodruck für den POS-Einsatz

Bondrucker – auch Kassenbondrucker oder Belegdrucker genannt – drucken Kassenbons, Quittungen und Küchenbons direkt am Point of Sale. Alle Modelle in dieser Kategorie arbeiten mit Thermodirektdruck: Das Papier reagiert auf Hitze, Tinte oder Toner entfallen. Die Papierbreite liegt meist bei 58 mm oder 80 mm, wobei 80mm die häufigere Wahl für Standardbelege im Einzelhandel ist. Modelle mit variabler Papierbreite lassen sich für beide Formate nutzen. Entscheidend für die Auswahl sind zwei Punkte: die Schnittstelle zum Kassensystem und die Druckgeschwindigkeit. Ein Beispiel für variable Papierbreite und RS232-Anschluss ist ein Epson Bondrucker mit RS232. Modelle mit bis zu 250 mm/Sek. decken einen großen Teil der typischen Kassenanwendungen ab. Wer sehr hohes Belegaufkommen hat, findet auch Geräte mit bis zu 500 mm/Sek. Die meisten Bondrucker verfügen über einen automatischen Cutter, der den Bon nach dem Druck sauber trennt.

Schnittstelle und Vernetzung: USB, Ethernet oder WLAN

Die Anschlussart ist das erste Kriterium, das du vor dem Kauf klären solltest. USB ist die einfachste Verbindung und passt zu einzelnen Kassen mit lokalem Anschluss. Für Netzwerkumgebungen mit mehreren Kassen oder einer zentralen Kassensoftware eignen sich Bondrucker mit Ethernet. Wer flexibel bleiben oder den Drucker ohne feste Kabelführung einsetzen will, wählt ein Modell mit WLAN – Bondrucker WiFi-Varianten unterstützen typischerweise 802.11b/g/n. Für Netzwerkumgebungen mit Ethernet-Anbindung eignet sich etwa ein Metapace Bondrucker mit Ethernet. Bondrucker mit Bluetooth ergänzen das Angebot für mobile Szenarien, etwa im Außengastronomie- oder Marktbetrieb. Einige Geräte kombinieren mehrere Schnittstellen, zum Beispiel USB, Ethernet und WLAN in einem Gehäuse. Ein Kassenladenanschluss ist an vielen Modellen vorhanden und steuert die Geldschublade direkt an. Wenn dein Kassensystem nur RS232 spricht, musst du gezielt auf Modelle achten, die diese serielle Schnittstelle mitbringen – nicht alle neueren Geräte führen RS232 noch mit.

Druckqualität, Druckgeschwindigkeit und besondere Ausstattung

Die Auflösung liegt bei den meisten Bondruckern bei 203 dpi (8 Punkte/mm), was für Klartext und Barcodes auf Kassenbons ausreicht. Einzelne Modelle arbeiten mit 180 dpi (7 Punkte/mm) – für reine Textbelege im Kassenalltag ist der Unterschied kaum spürbar, bei kleinen QR-Codes oder 2D-Barcodes kann 203 dpi den Vorteil bringen. Bondrucker Epson, Star Micronics, Citizen, Bixolon und Metapace sind die verbreiteten Marken in diesem Segment und decken unterschiedliche Anforderungen von der Basisstation bis zur vernetzten Lösung ab – wer etwa einen Star Micronics Bondrucker mit USB sucht, findet dort eine kompakte Lösung für den Einzelplatz. Für Hygienebereiche wie Bäckereien oder Kantinen gibt es Geräte mit desinfizierbare Gehäuse. Ein Bondrucker ist allerdings kein Etikettendrucker: Wer Produkt- oder Versandetiketten mit variabler Größe drucken will, braucht einen separaten Etikettendrucker. Ebenso scheidet ein Bondrucker aus, wenn Du hochauflösende Grafiken oder Fotos auf Papier ausgeben willst – dafür ist die Thermodirekt-Technologie nicht ausgelegt.

Häufige Fragen rund um Bondrucker

Was ist ein Bondrucker?

Ein Bondrucker ist ein kompaktes Druckgerät, das am Point of Sale Kassenbons und Belege ausgibt. Er arbeitet fast immer mit Thermodirektdruck und benötigt daher weder Tinte noch Toner. Bondrucker werden an Kassensysteme angebunden – per USB, Ethernet, WLAN oder Bluetooth.

Wie funktioniert ein Kassenbon-Drucker?

Ein Kassenbon-Drucker nutzt Thermopapier, das durch gezielte Wärme an der Druckzeile schwärzt. Der Druckkopf erhitzt einzelne Punkte auf der Papieroberfläche, ohne dass Farbe übertragen wird. Das Papier läuft durch das Gerät, und ein automatischer Cutter trennt den fertigen Bon ab.

Ist ein Thermodrucker sinnvoll?

Für den täglichen Kassenbetrieb ist ein Thermodrucker die praktische Wahl, weil Tinte und Toner entfallen und die Wartung gering bleibt. Wer Belege langfristig archivieren muss, sollte beachten, dass Thermopapier licht- und wärmeempfindlich ist und über Jahre verblassen kann. Für die Archivierung sind dann digitale Kopien oder ein anderes Druckverfahren sinnvoller.